Rechts gibt es schon mal einen Bilderüberblick mit fast 250 ausgesuchten (von ca. 2000 gemachten) Fotos zu sehen - nicht ganz in der Reihenfolge, aber für einen Überblick ausreichend.
Etwas größere Bilder und den Bericht siehe unten :)

Donnerstag, 9. April 2009

Donnerstag, 9. April 2009

Wieder erwachten wir vom Regen und Wind, der ums Haus heulte und es war so gemütlich im Bett, dass wir doch recht spät aufstanden. Für heute stand Galway auf dem Plan.
Zuvor jedoch sollte es noch mal nach Cong gehen, denn wir hatten Ashford Castle noch nicht gesehen. Durch einen großen Park und Golfplatz erreichten wir das imposante Gebäude, 1228 erbaut und von seinen wechselnden Besitzern durch verschiedene Anbauten ge- oder auch verun-staltet. Zwischendurch residierte Familie Guinness dort und nutzte das Gebäude als Jagdschloss. Heute ist es ein Hotel für Leute mit zu viel Geld…ab 300€ pro Nacht kostet der Spaß, dafür fährt einem der Page auch sein Auto vor die Tür.

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Wir konnten leider nicht hinein gehen, ist wohl nur den Hotelgästen vorbehalten.

Wir wählten zur Weiterfahrt den langen Weg nach Galway am Lough Corrib herum, aber der immer kräftiger werdende Regen ließen die Aussicht nicht so wirklich toll erscheinen.

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In Galway angekommen, fanden wir zum Glück und Dank unseres guten Reiseführers gleich einen Tagesparkplatz für 5€ außerhalb der City an der Galway Cathedral. Dieses imposante Gebäude ist von innen noch beeindruckender mit seiner schlichten Eleganz. Natürlich zündeten wir wieder eine Kerze an und ließen die Größe und Weite der Kathedrale auf uns wirken.

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Draußen wurde der Regen wieder stärker und so ging es nun in komplette Regenkleidung gehüllt (Schirme hatten wir in diesem Jahr zu Hause gelassen) über die Salmon Weire Bridge in Richtung Innenstadt und seine größeren und kleineren Läden, in welchen wir natürlich das eine oder andere Souvenir erstanden. Wir konnten auch beobachten, wie an einer Bank mit einem Polizeiauto und zwei Militärfahrzeugen mit jeweils vier Insassen, die mit Gewehren die Straße abschirmten, ein Geldtransporter eskortiert wurde - bisher dachten wir, das Land hätte keine so hohe Kriminalität.

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Um uns wieder aufzuwärmen musste das Kaufhaus Dunnes Stores herhalten und da konnte man so manches Schnäppchen machen.
Der Regen hörte nicht wirklich auf, unsere Klamotten und Taschen waren recht durchnässt, also machten wir uns gegen 17:00 auf den Rückweg, obwohl wir weder die Sehenswürdigkeiten noch viele Geschäfte besucht hatten. Im Feierabendstau ging es Stück für Stück raus aus der Stadt Richtung Heimat.
Unterwegs sahen wir zwei Autos, die wegen einer tiefen Pfütze zusammen gefahren waren (die Straßen sind hier fast immer so schlecht, dass sich bei Regen riesige Wasserlachen am Rand inklusive des Aquaplanings bilden) und die Feuerwehrleute, welche eine Straße mit Schlauch von irgendwelcher Flüssigkeit befreiten, als wär’s von oben nicht schon nass genug.

Regen, Regen, Regen 9°C
173km

1 Kommentar:

  1. Was für ein imposantes Schloss! Aber bei den Preisen würde ich wohl kaum ruhig schlafen...
    Die Kathedrale gefällt mir so schlicht sehr gut, ich mag es nicht, wenn es "überladen" ist.
    Galway sieht nach einer netten (Klein)Stadt aus. Ich kenne es nur aus der Presse, allerdings leider in keinem schönen Zusammenhang.

    Liebe Grüsse
    Carola

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