Rechts gibt es schon mal einen Bilderüberblick mit fast 250 ausgesuchten (von ca. 2000 gemachten) Fotos zu sehen - nicht ganz in der Reihenfolge, aber für einen Überblick ausreichend.
Etwas größere Bilder und den Bericht siehe unten :)

Mittwoch, 8. April 2009

Mittwoch, 8. April 2009

Der Tag begann mit der Mitteilung unserer Tochter, dass ihr nicht gut sei – toll. Etwas erhöhte Temperatur hatte sie auch, aber das ließen wir nicht gelten und starteten zu unserer geplanten Tour Richtung Achill Island.
Aber zuerst besuchten wir endlich die nur 2km von unserem Quartier gelegene Ballintubber Abbey, „die Abtei, die nicht sterben will“, denn sie ist die einzige von einem irischen König gegründete Kirche, die noch heute benutzt wird.

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Interessant zu erleben, wie neben dem restaurierten Kirchenbau die Reste der alten Abtei zu sehen sind, alte Steindarstellungen der Kreuzigung, eine Höhle mit der Krippe, alte Hochkreuze neben neuen Grabmalen. In der Karwoche wird vor der Abbey die Passion Christi „Passion Play“ nachgespielt, wir sahen die Requisiten und die Zuschauerreihen und wollten eigentlich heute Abend zur letzten Vorstellung gehen – aber mit kränkelndem Kind wohl leider keine so gute Idee.

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Auf nach Newport, dort gibt es ein Viadukt mit 7 Bögen, was mal für die Bahnlinie Westport – Achill gebaut und später wieder still gelegt und heute nur noch als Fußgängerbrücke (aber mit Pflasterung im Eisenbahngleistil) genutzt wird. Auf der Brücke sprach uns ein älterer Herr an und im Gespräch erfuhren wir, dass es auch den Iren zur Zeit wirtschaftlich wohl nicht so gut geht, viele ohne Arbeit sind und ihre für mehrere Hunderttausend Euro erworbenen Häuser jetzt für nur einen Bruchteil dessen wieder verkaufen müssen. Natürlich ging es auch um das Wetter, was heute wieder mal so richtig toll sonnig war.

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Über Mulray ging es nun auf die Insel Achill, Irlands größte vorgelagerte Insel, nur durch eine Hochziehbrücke mit der Hauptinsel verbunden.

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Da gerade Ebbe herrschte, war teilweise eben kaum bis kein Wasser zu sehen, ansonsten öde Grasflächen, erst der Ferienort Keel hatte neben einem Golfplatz und vielen vielen Ferienhäusern etwas Leben zu bieten – allerdings möchte ich das nicht in der Hauptsaison haben, Achill scheint das Sylt Irlands zu sein.
Wir bogen zum Sandstrand ab, der der Ebbe wegen riesig lang und breit zu sein schien. Herrliche Kulisse, blaues Meer, Berge, blauer Himmel, tosendes Wellen. Natürlich kamen die Buddelschippen wieder zum Einsatz und ein herrenloser Hund gesellte sich dazu und buddelte mit.

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Nach einem Picknick fuhren wir nach Dooagh, um am Steinstrand die zurückkommenden Wassermassen zu beobachten, das hätte man stundenlang machen können.

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Aber wir wollten noch weiter, bis an den westlichen Inselzipfel. Über enge Bergstraßen mit herrlicher Aussicht auf den Atlantik und seine Küste erreichten wir den Keem Bay, dort legten wir uns auf einen grasbewachsenen Abhang und genossen die Aussicht.

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Der Rückweg führte über den Atlantik Drive (es gibt da drei Routen, die für Radfahrer gedacht sind, da muss man aber eine gute Kondition für haben ;)) an der Küste entlang und dann wieder über Castlebar und seine Lebensmitteldiscounter zurück nach Hause.

Sonne, 9-12°C
202km

1 Kommentar:

  1. Auch hier wieder wunderschöne Landschaften, die noch richtig unberührt aussehen. Der Blick auf den Atlantik ist einfach herrlich und der ist in natura sicher um einiges schöner als hier auf den Fotos.
    Tja, wenn die Häuser dort jetzt sehr günstig verkauft werden (müssen), dann kannst Du Dir vielleicht Dein eigenes irisches Cottage kaufen *lach* und in Zukunft darin Deine Ferien verbringen.

    Liebe Grüsse
    Carola

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