Rechts gibt es schon mal einen Bilderüberblick mit fast 250 ausgesuchten (von ca. 2000 gemachten) Fotos zu sehen - nicht ganz in der Reihenfolge, aber für einen Überblick ausreichend.
Etwas größere Bilder und den Bericht siehe unten :)

Montag, 6. April 2009

Montag, 6. April 2009

Wieder hielt uns unser gemütliches Heim länger fest, als geplant. Leckeres Frühstück und ausgiebige Routenbesprechung und schon war es fast 11 Uhr. Der Himmel stockfinster, regnerisch und stürmisch – hurra, Irlandwetter.
Heute soll es Richtung Norden zum Atlantik gehen und alles, was an Abbeys auf dem Weg lag, wollten wir besichtigen.
Über Castlebar führte uns der Weg nach Pontoon, einem Ort zwischen dem Lough Cullin und Lough Conn, ein kurzer Halt am See – da gab es einen richtigen irischen Regenschauer, nach einer Minute wars das wieder. Weiter durch die karge Landschaft nach Ballina.

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Unterwegs bewunderten wir immer wieder die Unmengen an Narzissen, die in den sonst eher nur mit ein paar Büschen oder Rasen bepflanzten Gärten und am Wegesrand standen. Auch staunten wir, wie viel hier an neuen Häusern – um nicht zu sagen, Palästen gebaut wird. Kleine Häuser gibt es eher weniger… aber es werden auch viele Häuser zum Verkauf angeboten. *mal drüber nachdenk *
Auf dem Weg von Ballina nach Killala lagen zwei Abbeys mehr oder weniger auf dem Weg, wenn man die Zufahrt dazu fand.
Rosserk Abbey, eine Franziskanerabtei aus dem 15.Jh. am Fuße des Rosserk, eines Nebenflusses des River Moy war unsere erste Station. Tolle Kulisse – Wasser im Hintergrund, tobender Sturm und Sonnenschein, Vögel um den Turm und wir ganz allein dort – wie aus dem Film.

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Erste Fotos geschossen, dann wollte der Fotoapparat nicht mehr angehen, Akkus gewechselt, auch nix. Super – zum Glück hatte ja unsere Tochter ihre Pocketkamera bei und die funktionierte auch.
In der ganzen Ruine konnte man herum klettern, den Altarraum mit Taufbecken, den Kamin, verschiedene Räume begehen, Treppen klettern und die Aussicht auf den Fluß genießen. Der Wind zauste zwar mächtig an unseren Ohren, aber das passte zu dem Ganzen dazu.
Nächste Station – Moyne Abbey – leider führt der Zuweg über Privatgelände und war nicht geöffnet.

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In Killala, einem kleinen Örtchen mit Rundturm und einer Kirche, die angeblich an der Stelle stehen soll, wo die erste christliche Kirche gebaut wurde, kauften wir in einem Minimarkt neue Batterien für die Kamera – für 6€… um dann gleichzeitig zu bemerken, dass es gar nicht an den Akkus lag, sondern versehentlich der Umschaltknopf zwischen LCD-Display und Sucher-Guckloch in der Kamera gedrückt war und man deshalb dachte, die Kamera gehe nicht – hahaha.

Die Rathfran Abbey sahen wir später von weitem, kamen aber irgendwie auch nicht hin, überall enge Straßen, ab und an ein Haus – Einsamkeit pur und alles mit dem Blick auf den Killala Bay – wer dort wohnt, muss doch einfach glücklich sein.

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Nun aber auf zum Atlantik, durch Ballycastle zur unglaublich schönen Steilküste, der Wind riss uns zwar fast in die Tiefe – zum Glück war das Absperrgitter am Aussichtspunkt hoch genug – aber der Anblick war atemberaubend und eigentlich fast noch schöner, als die Cliffs of Moher, vor allem ruhiger und unvermarktet.

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Auf dem schmalen Weg nach Belderrig, wo außer einer Schiffseinsetzstelle und einigen einsamen Häusern nix war, standen die Schafe vor dem Auto und schienen die Straße als ihren Schlafplatz auserkoren zu haben.

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Überall wieder karge Landschaft, Torffelder, ab und an Ginsterbüsche.
Es war nun schon 15:00 und so machten wir uns auf den Rückweg über Crossmoline (da erwarteten uns Kühe auf der Straße und wir konnten für 99ct/L unser Auto mit Benzin füllen), Pontoon zurück nach Castlebar, wo wir noch mal etwas einkauften.

213km
Morgens Regen, ab Mittag Sonne/Wolken, ganztägig Sturm 10-14°C

Kommentare:

  1. Natur pur, wirklich sehr schön und ich denke, da kann man so richtig gut abschalten und einfach die Landschaft geniessen.

    Gruss
    Carola

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